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Beeskow bleibt (vorerst) „Kinderfreundliche Kommune"

Die Stadt Beeskow bleibt auch in den kommenden Jahren Teil des Programms „Kinderfreundliche Kommunen“. Nach einer langen, intensiven und teils kontrovers geführten politischen Debatte beschlossen die Stadtverordneten, die Mitgliedschaft im Trägerverein mit Sitz in Berlin fortzuführen und damit weiterhin offiziell den Titel „Kinderfreundliche Kommune“ zu tragen.

Seit 2020 nimmt Beeskow an dem bundesweiten Programm teil und wurde 2022 erstmals ausgezeichnet. Grundlage für die aktuelle Siegelverlängerung ist der zweite Aktionsplan der Stadt, der in kurzer Zeit erfolgreich entwickelt wurde. Mit diesem Plan soll an bereits umgesetzte Maßnahmen angeknüpft werden, um die Rechte sowie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen dauerhaft im gesellschaftlichen und politischen Leben Beeskows zu verankern.

Kontroverse Debatte um potenziellen Ausstieg

Ausgangspunkt der Diskussion war ein Vorschlag der Stadtverwaltung, die Mitgliedschaft im Verein „Kinderfreundliche Kommunen“ nicht zu verlängern. Als Gründe wurden unter anderem finanzielle Einsparungen und der Wunsch nach größerer inhaltlicher Unabhängigkeit angeführt. Der formale Titel sowie die externe fachliche Begleitung sollten entfallen, während die inhaltliche Arbeit nach Vorstellung der Verwaltung fortgeführt werden sollte.

SPD setzt sich erfolgreich für Verbleib im Projekt ein

Dieser Ansatz wurde innerhalb der Stadtverordnetenversammlung unterschiedlich bewertet. Während einzelne Fraktionen und Akteure einen Ausstieg für vertretbar hielten oder ihre Positionen im Verlauf der Debatte wechselten, war die SPD Beeskow die einzige politische Kraft, die sich über den gesamten Prozess hinweg konsequent für den weiteren Verbleib im Projekt ausgesprochen hat. In der Debatte wurde zugleich deutlich, welche Bedeutung der externe fachliche Blick, verbindliche Qualitätsstandards und die öffentliche Sichtbarkeit des Engagements für Kinderrechte haben.

SPD Beeskow: Verlässlich für Kinderrechte und Beteiligung

Die SPD Beeskow hat sich geschlossen und konsequent für den Verbleib im Projekt „Kinderfreundliche Kommunen“ eingesetzt. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben frühzeitig klargestellt, dass Kinderfreundlichkeit kein unverbindliches Leitbild sein darf, sondern klare Strukturen, Verlässlichkeit und externe Qualitätskontrolle benötigt.

Mit einem eigenen Antrag sprach sich die SPD ausdrücklich für den Erhalt der Koordinierungsstelle und die weitere Mitgliedschaft im Verein aus. Nur so könne die Fortführung und Weiterentwicklung etablierter Formate wie das Bürgerbudget sowie „Pizza & Politik“ dauerhaft sichergestellt werden.

Entscheidung für Kontinuität und Qualität

Am Ende folgte die Stadtverordnetenversammlung dieser Linie. Beeskow bleibt (vorerst) Mitglied im Verein „Kinderfreundliche Kommunen“. Gleichzeitig wurde eine neue Struktur für die Kinder- und Jugendarbeit beschlossen, die unter anderem die Arbeit einer Jugendkoordinatorin im Rathaus vorsieht. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungsprozessen wird damit weiter gestärkt.

Siegel offiziell verlängert

Am 16. Januar 2026 erhielt die Stadt Beeskow offiziell die Verlängerung des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Brandenburgs Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD), des Geschäftsführers des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, Dominik Bär, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt.

Klare Haltung, klares Ergebnis

Der Verbleib im Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ ist ein wichtiges Signal an Kinder, Jugendliche und Familien in Beeskow. Die SPD Beeskow wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Kinderrechte und -teilhabe nicht zur Disposition stehen, sondern ein fester Bestandteil kommunaler Politik bleiben.

Beeskow, 22.01.2026

Fachausschuss für Wirtschaft und Tourismus am 17. September 2024

Am Dienstag, dem 17.09.2024, fand der erste Fachausschuss für Wirtschaft und Tourismus in dieser Legislaturperiode statt.

Den Vorsitz hat Karolin Ring übernommen. Die erste Sitzung fand in den Hallen des Stahlwasserbaus Beeskow statt. Die drei jungen Geschäftsführer führten uns durch die Hallen und sprachen über Produktion, Aufträge und Mitarbeitende. Dabei erfuhren wir, dass das Unternehmen bundesweit liefert und sich selbst als Manufaktur bezeichnet – vom Rohmaterial bis zur Montage kommt alles aus einer Hand.

Janine Griesche stellte sich als neue Leiterin der Stabstelle für Wirtschaft und Tourismus vor, die sie ab dem 01.10.2024 übernehmen wird. Sie präsentierte ihre Ideen, geplante Umsetzungen sowie mögliche zukünftige Kooperationen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des Dalli-Busses durch Tim Jurrmann vom Landkreis. Er präsentierte Zahlen und Fakten, woraufhin die Vor- und Nachteile eines Rufbusses diskutiert wurden.

Zum Abschluss besprachen wir eine mögliche Job- und Ausbildungsbörse in Beeskow. Es wurde über die Effektivität, den Aufwand und den Nutzen debattiert, und wir waren uns einig, dieses Vorhaben im kommenden Frühjahr ausprobieren zu wollen.

Neben den Sitzungen durften wir auch einige schöne gemeinsame Stunden verbringen. Am 17. August waren wir bei der Eröffnung des neuen Spielplatzes in Kohlsdorf dabei und sorgten mit unserem Spielekoffer und Seifenblasen für viel Freude. Beim Familienfest am vergangenen Samstag zauberten wir den Kindern mit farbenfrohem Kinderschminken ein Lächeln ins Gesicht.

Fachausschuss für Schule, Sport, Kultur, Jugend und Soziales am 3. September 2024

Am Dienstag, den 03.09.2024, fand der erste Fachausschuss für Schule, Sport, Kultur, Jugend und Soziales in dieser Legislaturperiode statt.

Dabei sprachen wir über die vorhandenen Vereine in Beeskow sowie über eine neue Satzung zur finanziellen Förderung des ehrenamtlichen Engagements in der Stadt. Da noch nicht alle Fragen geklärt werden konnten, wird dieser Punkt in der nächsten Sitzung erneut beraten.

Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es um die langfristige Unterbringung obdachloser Menschen in Beeskow. Diskutiert wurde eine erneute Unterbringung im Luch hinter der Feuerwehr. Aktuell ist dort jedoch eine Demenzgruppe untergebracht. Zunächst muss daher eine geeignete Immobilie für diese Demenzgruppe gefunden und ein reibungsloser Übergang in ein neues Domizil gewährleistet werden, bevor eine Rückkehr der Obdachlosen in den Luch erfolgen kann. Infolgedessen beschloss der Ausschuss die Prüfung der Wiederinbetriebnahme der ehemaligen Obdachlosenunterkunft im Luch.

Altstadtmanagerin Kerstin Müller stellte die rund 130 Veranstaltungen vor, die über das gesamte Jahr verteilt in Beeskow stattfinden. Besonders hervorzuheben sind dabei die Lange Nacht sowie das Prima Marina Festival als starke Publikumsmagnete. Zudem wurden erste Ideen für den Weihnachtsmarkt besprochen, ohne jedoch zu einer abschließenden Ideensammlung zu gelangen.

Der letzte Punkt der öffentlichen Sitzung war ein Antrag zur Fortführung der Besetzung der Stelle der kinderfreundlichen Kommune, der von der SPD-Fraktion eingebracht wurde. Da weder Nina Boers, die die Stelle aktuell innehat, noch Kämmerer Steffen Schulze anwesend waren, fehlten sowohl der fachliche Hintergrund als auch der finanzielle Rahmen für eine fundierte Entscheidung. Aus diesem Grund wurde auch dieser Tagesordnungspunkt auf die nächste Ausschusssitzung vertagt.